Kodi und das offizielle PVR-Add-on vorbereiten
Kodi besitzt eine PVR-Oberfläche für Live-TV und Radio. Für direkte M3U-Quellen dokumentiert das Kodi-Wiki den PVR IPTV Simple Client. Das Add-on wird aus dem offiziellen Kodi-Repository installiert: Einstellungen, Add-ons, aus Repository installieren, PVR-Clients und anschließend IPTV Simple Client.
Unbekannte Repositories und vorkonfigurierte Builds sind unnötig und erhöhen das Sicherheitsrisiko. Der offizielle Client liefert selbst keine Sender. Er verarbeitet eine eigene oder rechtmäßig bereitgestellte M3U-Quelle und kann zusätzliche XMLTV-Daten für den Programmführer einlesen.
M3U-Playlist im PVR Client hinterlegen
Öffnen Sie die Konfiguration des IPTV Simple Client und wählen Sie die Quelle der Wiedergabeliste. Je nach Setup kann dies eine lokale Datei oder eine entfernte URL sein. Die Playlist muss rechtmäßig genutzt werden dürfen. Speichern Sie die Einstellung und starten Sie Kodi beziehungsweise den PVR-Manager neu, wenn die Oberfläche dies verlangt.
Nach dem Laden erscheinen die Einträge im Bereich TV. Große Listen können den ersten Import verzögern. Bevor weitere Add-ons installiert werden, wird geprüft, ob Gruppen, Sendernamen und ein einzelner Teststream funktionieren. Grundlagen zum Format stehen unter M3U Player und Playlist-Aufbau.
XMLTV-EPG in Kodi zuordnen
Im EPG-Bereich des Clients wird eine lokale oder entfernte XMLTV-Quelle hinterlegt. Kodi ordnet Programmdaten über `tvg-id` beziehungsweise Sendernamen zu. Stimmen die Kennungen nicht überein, kann die Wiedergabe funktionieren, während der Programmführer leer bleibt.
Die Seite IPTV EPG mit XMLTV einrichten zeigt die Prüfung von `tvg-id`, `channel-id`, Zeitzone und Offset. Änderungen sollten an einem Sender bestätigt werden, bevor eine große Playlist bearbeitet wird.
Wenn Kodi keine Kanäle lädt oder ruckelt
Werden keine Kanäle importiert, prüfen Sie, ob der PVR-Client aktiviert, die URL vollständig und die Quelle erreichbar ist. Werden Kanäle angezeigt, aber nicht abgespielt, folgt ein Gegentest derselben erlaubten Quelle in einem zweiten Player. So lässt sich Kodi von Quelle und Netzwerk trennen.
Bei Ruckeln werden LAN, parallele Downloads und Geräteleistung geprüft. Kodi läuft auf sehr unterschiedlicher Hardware; ein schwaches Gerät kann große Listen und EPG-Daten langsamer verarbeiten. Der Ablauf IPTV Buffering beheben hilft bei der Reihenfolge.